Freitag, 2. Dezember 2016

Berufungsgeschichte von Pater Nikolaus Klemeyer LC

Der Blogger von Herzen die sprechen wird Priester! Aus tiefgläubiger evangelischer Familie stammend, mit Respekt und wachsender Zuneigung für den katholischen Glauben aufwachsend, wird P. Nikolaus Klemeyer LC nun am 10. Dezember 2016 mit 35 Mitbrüdern zum Priester geweiht.

>> Ich möchte die Berufungsgeschichte im Bremerkreis, in Norddeutschland, anfangen. Dort findet man den „Klemeyerhof“, einen wunderbaren alten Bauernhof im Besitz einer tief evangelisch-lutherischen Familie. Mein Großvater war evangelischer Pfarrer und deutscher Offizier. Aus Treue zu seiner Truppe ist er in die russische Gefangenschaft gegangen und dort geblieben. Ein Jahr nach Kriegsende starb er in einem sibirischen Kriegsgefangenenlager. Meine Großmutter hat als Kriegswitwe ihre drei Söhne allein im Umkreis von Göttingen großgezogen. Sie war tief religiös und noch tiefer evangelisch, so dass meine Mutter sie einmal spaßeshalber einen “evangelischen Kardinal” nannte. Sie war Mitbegründerin des Marburger Kreises –einer evangelischen Gebetsbewegung-, in dem sie über Jahrzehnte hauptamtlich mitarbeitete. Die Pastorentradition wurde durch den ältesten Bruder meines Vaters weitergeführt. Alle drei Brüder widmeten sich intensiv der klassischen Musik; mein Vater und der mittlere der drei Brüder auch beruflich. [...] <<

Wer wissen möchte, wie aus einer so tief evangelischen Familie ein katholischer Priester kommen konnte, der lese die Berufungsgeschichte von P. Nikolaus und seiner Familie --> hier.

Wer am 10.12.2016 nicht in Rom ist, kann auch via Livestream an der Priesterweihe teilnehmen. Zum Livestream geht es --> hier

Gebetsmeinung des Heiligen Vaters für Dezember 2016


Advent, Advent

Gute Vorsätze gehören zum neuen Jahr wie Glühwein zum Christkindlesmarkt. Das gilt auch für Kirchenjahre und so ist der diesjährige Online-Adventskalender der katholischen Blogger ein willkommener Anlass für mich, meine gallopierende Faulheit zu bekämpfen. Am 13. Dezember werde ich meinen Teil zu diesem Gemeinschaftsprojekt beitragen, das inzwischen schon eine kleine Tradition ist.


Also, klickt euch rein in den --> Blogoezese-Adventskalender 2016 und verpasst keinen Eintrag bis Heiligabend!


Montag, 28. November 2016

Ein Soldat und Christ in Mossul

Kann man als Christ Soldat sein? Diese Frage treibt friedensbewegte und andere Menschen immer wieder um. Dabei wird die friedliebende Botschaft von Jesu Bergpredigt immer wieder als Referenz für Radikalpazifismus genannt.Und doch erkennt das Christentum die Notwendigkeit und das Recht auf Selbstverteildung an. Nichts anderes nehmen die jungen Männer und Frauen wahr, die in Irak und Syrien ihre Dörfer tapfer gegen die IS-Bestien verteidigen. Man könnte bei den Berichten immer neuer Greueltaten dieser ***grmpf*** in schäumende Wut oder lähmende Resignation verfallen. Oder man nutzt seine Energien sinnvoller und setzt die Eindrücke in Poesie um. Ja, das schließt sich nicht aus. Wer mir das nicht glaubt, der schaue regelmäßig auf Simon Jacobs facebook-wall vorbei und kann auch solche Perlen wie diese hier finden. Zwei kleine Engel, einer davon aus Wachs...
An seine Worte und Gedanken in diesem kurzen Moment der scheinbaren Hoffnungslosigkeit, die doch so voller Hoffnung sind.
Wäre dem nicht so, würde dieser junge Mann, dieser Christ, dessen Heim, Heimat, Hort des Lebens vom IS nicht nur besetzt sondern auch geschändet wurde, nicht reagieren wie er reagiert hat.

An einem Fort, zusammen mit ein paar weiteren jungen Christen, hat er 4 Kilometer nördlich von Mossul seine Position eingenommen.
Nun wacht er darüber, dass kein Dschihadist mit einem vollbesetzten Vehikel auf das Gelände zurast und alles in die Luft sprengt.

Er, der er Soldat und Christ ist, mit einem sanften Lächeln im Gesicht und den nachdenklichen Augen, zeigt mir noch etwas bevor er mir die Hand zum Abschied gibt.
Aus seiner Heimatstadt, die vom IS besetzt ist.
In die Tasche greifend blickt er sich nachdenklich um.
Hält inne für ein paar Sekunden und zeigt mir etwas, was zunächst wie ein Stück Wachs auf seiner offenen Handfläche aussieht.
Nun erkenne ich, im Licht der wärmenden Nachmittagssonne, die Figur, die es darstellen soll.

Es ist ein Engel, aus einer kleinen Masse Wachs zu einer wunderschönen Gestalt mit kleinen Flügeln geformt.
„Mar Mariam“, gibt mir der junge Mann zu verstehen, und meint damit, dass das dads Einzige ist, was er aus der Kirche mitnehmen konnte.
Zum Abschied küsst er die Figur, berührt mit dieser seine Stirn und packt sie wieder in die kleine, unsichtbare Tasche seiner Schutzweste.
Kurz nachdem ich mich verabschiedet habe, richtet er sich auf und sein scharfer Blick zeigt Richtung Mossul.

So als ob die Kraft dieser kleinen Figur just in diesem Moment eine gewaltige Stärke, damit verbunden Hoffnung, auf diesen jungen Mann übertragen hätte.

Montag, 7. November 2016

Beten wirkt...bis in die Ewigkeit hinein

Ich bete für dich!“ Wie oft sagen wir das – einfach so hin? Gebet ist mehr als die Zusage, dass man an den anderen denkt, es ist vielmehr die Zusicherung, dass Gott ihn nicht allein lässt in mitunter schwierigen Situationen. Das Gedenken an verstorbene Angehörige gehört dazu. Oft wissen wir nicht, was wir über Friedhofsbesuche und Grabpflege hinaus für unsere lieben Verstorbenen tun können. Für Gläubige gehören die Fürbitte und das Gebet für Lebende und Verstorbene zu den sieben geistigen Werken der Barmherzigkeit. 

Aber manchmal haben wir das Gefühl, dass unser Gebet allein nicht reicht. Die Novizen und Ordenspriester der Legionäre Christi haben für solche Fälle eine Website eingerichtet. Auf www.messintentionen.de kann man seine Anliegen online direkt in das  Noviziat in Neuötting-Alzgern schicken oder auch eine Messe lesen lassen.



Mittwoch, 2. November 2016

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im November 2016

1. Flüchtlinge: für Solidarität mit den Ländern, die die Hauptlast tragen.

2. Zusammenarbeit von Priestern und Laien - für gegenseitige Ermutigung.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

In eigener Sache: Herbststille

Aufmerksamen Lesern dieses kleinen Blogs wird nicht die lautstarke Stille der letzten Monate entgangen sein. Das heißt natürlich nicht, dass ich keine Gedanken hätte, im Gegenteil. Die Worten dazu wollen nur nicht so recht in die Tasten.

Derzeit gurgeln mehrere Themen durch  meine "pipeline":
  • Ein Kommentar zu Mutter Teresa aus prolife-Sicht
  • Ein Einwurf zur gefühlten Multi-Ethnizität (heißt das so?) auf Deutschlands Straßen
  • Eine Übersetzung zum sel. Charles de Foucauld u.v.m.
Im übrigen versteht sich dieses Blog immer noch als "Online-Tagebuch". Es findet sich hier auch relativ wenig zur Tagespolitik, weil ich mir in meinem virtuellen Wohnzimmer ungern die Themen diktieren. Und auf eine Einlassung hin, dass christlichen/katholischen Blogs enttäuschend wären, ihnen die Freude fehle: Ich schreibe nicht (ausschließlich) wegen der Resonanz sondern weil mich etwas beschäftigt. Und das sind nicht nur Aufreger, wie die Kommentatorin unschwer hätte feststellen können, wenn sie durch mehr als fünf durchgeklickt hätte.  

Donnerstag, 1. September 2016

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im September 2016

1. Im Zentrum der Gesellschaft stehe die menschliche Person - indem jeder sich für das Gemeinwohl einsetzt.

2. Bewusstsein für Mission bei allen Christen - gestärkt durch die Meditation des Evangeliums und die Sakramente.

Möchte das ZDK wieder die Bäume anbeten?

Der CDU-Landtagsabgeordnetet Thomas Sternberg ist Vorsitzender des selbst ernannten Zentralkomitees der Deutschen Katholiken. Angesichts sinkender Zahlen an Seminaristen und Priesterweihen in Deutschland kramt Herr Sternberg zum x-ten Mal die alten Forderungen einer protestantisierten deutschnationalen Clique hervor, die der 2000jährigen Weltkirche ihre Vorstellungen diktieren möchte.
„Wenn es nicht mehr anders geht, dass wir personell in der Seelsorge ausbluten, und wenn es so ist, dass der Zölibat ein Hindernis darstellt, dann muss er, weil weniger wichtig, gelockert werden“ 
--> Ach, muss es das? Was für Probleme hat Herr Sternberg mit der sexuellen Selbstbestimmung anderer Männeer?
„Wir haben jetzt schon sehr gute und engagierte Diakone – das sind verheiratete Männer. Warum in aller Welt sollen sie nicht zu Priestern geweiht werden? Das könnte schnell und zügig entschieden werden.“ 
--> Es läuft alles darauf hinaus, dass Herr Sternberg mehr an den Strukturen hängt, die er kennt, als dass es ihm beim Glauben um eine persönliche Beziehung mit Jesus ginge.Wenn man nämlich die persönliche Beziehung des Einzelnen zu seinem Erlöser betrachtet, kann man plötzlich auch das Besondere der priesterlichen Berufung (= Handeln in Persona Christi) würdigen, ohne andere Lebensstände herabzusetzen. Und umgekehrt.
„Man kann nicht alle Pfarreien einfach mit Import-Priestern ausstatten, das ist auf Dauer keine Lösung für den Priestermangel in Deutschland.“
--> Abgesehen davon, dass diese Aussage haarscharf am Rassismus vorbeischrammt, würden wir hier in Deutschland noch die Bäume und Thor mit seinem Hammer anbeten, wenn es die anglo-irischen "Import-Priester" nicht gegeben hätte.  Außerdem beweisen Männer, die als Missionare in ein anderes Land gehen, bei weitem mehr Pioniergeist und Abenteuerlust, als Herr Sternberg, der nichts anders kann, als in seinen Sessel zu fur...en.
...
Zentralkomitee der Katholiken warnt vor dramatischem Priestermangel - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Zentralkomitee-der-Katholiken-warnt-vor-dramatischem-Priestermangel-id38917727.htm
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Zentralkomitee der Katholiken warnt vor dramatischem Priestermangel - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Zentralkomitee-der-Katholiken-warnt-vor-dramatischem-Priestermangel-id38917727.html
„Wir müssen eine ganz andere Präsenz von Frauen auch in den seelsorgerlichen Diensten anstreben.“
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Zentralkomitee der Katholiken warnt vor dramatischem Priestermangel - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Zentralkomitee-der-Katholiken-warnt-vor-dramatischem-Priestermangel-id38917727.html
--> In der Antike salbten Diakonissen weibliche Taufbewerber, weil es nicht schicklich war, dass Frauen von Männern berührt wurden. Mittlerweile sind wir sozial eigentlich schon weiter und für das, was Frauen in der Gemeinde so machen, brauchen sie keinen Titel. Es sei denn, sie wären besonders machthungrig.
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Zentralkomitee der Katholiken warnt vor dramatischem Priestermangel - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Zentralkomitee-der-Katholiken-warnt-vor-dramatischem-Priestermangel-id38917727.html

Mittwoch, 31. August 2016

Spaghetti für Amatrice

Am 24. August 2016 bebte die Erde in Mittelitalien. Besonders betroffen waren die Städte Norcia (das alte Nursia, ja genau, das von hl. Benedikt) und Amatrice. Den letzten Zahlen zufolge starben bei der Naturkatastrophe in Latium, den Marken und Umbrien 291 Menschen, davon 230 in Amatrice und 50 in Arquata del Tronto. Beim Angelusgebet am letzten Sonntag hat Papst Franziskus der von dem Beben getroffenen Bevölkerung in ihrem Leid die Nähe der Kirche versichert. Auf dem Petersplatz betete er mit den Pilgern und Besuchern ein Ave Maria für die Opfer der Katastrophe und ihre Angehörigen. „Ich hoffe, euch so bald wie möglich besuchen zu können, um euch persönlich den Trost des Glaubens, die Umarmung als Vater und Bruder sowie die Unterstützung der christlichen Hoffnung zu überbringen“, sagte der Papst an die Menschen von Amatrice, Accumoli, Arquata del Tronto und Norcia gewandt. Außerdem hat er sechs Feuerwehrleute und sechs Gendarmen ins Erdbebengebiet entsandt, die bei den Bergungs- und Betreuungsarbeiten helfen.

Aus Solidarität mit den Opfern nahmen über 700 Restaurants in Italien und in aller Welt das Nudelgericht Spaghetti all' amatriciana auf ihre Karte und sagten zu, zwei Euro vom Erlös jeder Bestellung an die von den Erdbeben betroffene Bevölkerung zu spenden. Unter den Hashtags #EatforItaly und #Amatriciana verbreitet sich die Idee des Food-Bloggers Paolo Campana  über die soziale Medien.


Sonntag, 14. August 2016

Remembering Krakow: Fotostrecke vom Weltjugendtag

Jasna Gora ist das Altötting Polens.
Die Schwarze Madonna ist die Königin Polens.
Krakau Lagiewniki
Auf dem Weg zum Saktuarium Johannes Paul II
Das Sanktuarium ist eines der wichtigsten kirchlichen Neubauten des 21. Jahrhunderts.
Moderne kirchliche Kunst kann auch schön sein.
Der hl. Johannes Paul II ist auch leibhaftig anwesend....
...in Form einer Reliquie.
Auch seine blutbefleckte Soutane von jenem 13. Mai 1981 war dort zu sehen.
Barmherzigkeit ist ein Pilgerweg
2002 wurde das Sanktuarium zur Göttlichen Barmherzigkeit eingeweiht.
Und auch hier ist hl. Johannes Paul II allgegengewärtig...
zusammen mit der hl. Schwester Faustyna Kowalska, der "Apostolin der Barmherzigkeit".
Vespergebet aller deutschen Weltjugendtagspilger
Weltjugendtagsfeeling - Teil 1
Weltjugendtagsstimmung am Stand des Regnum Christi
Bei whynotpriest sprechen Seminaristen der Legionäre Christi mit Jugendlichen über Berufung
Was wäre ein Weltjugendtag ohne ihn? Der Papst ist da!
Papst Franziskus im Blonia - Park in Krakau
Als er die Jugend der Welt im Krakauer Blonia - Park begrüßte, bedauerte Papst Franziskus die "vorzeitig pensionierten Jugendlichen". Ein Wort, das bereits vielseitig und kontrovers diskutiert wurde. Was aber hat der Heilige Vater damit gemeint? Er meint damit, dass wir nicht den Weg des geringsten Widerstands gehen sollen, um den großen Fragen des Lebens auszuweichen.
Auch verschiedene Gemeinschaften boten eigene Fahrten zum WJT an...
...so wie das Regnum Christi aus Deutschland und Österreich.
Bei der internationalen Gemeinschaftsmesse des Regnum Christi waren insgesamt rund 2000 Jugendliche und 80 Priester
Der Kreuzweg verband die Werke der Barmherzigkeit mit den Stationen von Jesu Leiden.
Weltjugendtagsfeeling - Teil 2
Auf dem Weg zum Campus Misericordiae
"Pilgern" heißt "auf dem Weg sein"...
... auf dem Weg zur Verlobung mit dem liebsten Menschenkind von allen
Vigilfeier mit Papst Franziskus auf dem Feld der Barmherzigkeit.
"Es ist schön, hier bei euch zu sein während dieser Gebetswache.
Am Ende ihres mutigen und bewegenden Zeugnisses hat Rand uns um etwas gebeten. Sie hat uns gesagt: „Ich bitte euch nachdrücklich, für mein geliebtes Land zu beten.“ Eine von Krieg, Schmerz und Verlust gezeichnete Geschichte, die mit einer Bitte endet: der Bitte um das Gebet. Was kann besser sein, als unsere Vigil betend zu beginnen?"
 "Wir haben drei Zeugnisse gehört; wir haben mit unseren Herzen ihre Geschichten, ihr Leben berührt. Wir haben gesehen, wie sie ebenso wie die Jünger ähnliche Momente erlebt haben, Augenblicke, in denen sie angsterfüllt waren, in denen alles zusammenzubrechen schien. Die Angst und die Beklemmung, die  aus dem Bewusstsein hervorgehen, dass man, wenn man aus dem Hause geht, seine Lieben eventuell nicht wiedersieht; die Angst, sich nicht anerkannt und geliebt zu fühlen; die Angst, keine anderen Chancen zu haben. [...] Wohin führt uns die Angst? In die Verschlossenheit. Und wenn die Angst sich in der Verschlossenheit verkriecht, geht sie immer mit ihrer „Zwillingsschwester“ einher, mit der Lähmung, mit dem Sich-gelähmt-Fühlen. [...]
Im Leben gibt es eine weitere, für die jungen Menschen noch gefährlichere und oft schwer zu erkennende Lähmung. Ich nenne sie gerne die Lähmung, die aufkommt, wenn man das GLÜCK mit einem SOFA / KANAPA verwechselt! Ja, zu glauben, dass wir, um glücklich zu sein, ein gutes Sofa brauchen. Ein Sofa, das uns hilft, es bequem zu haben, ruhig und ganz sicher zu sein. Ein Sofa – wie jene modernen, die es jetzt gibt, sogar mit einlullenden Massagen – die uns   Stunden der Ruhe garantieren, um uns in die Welt der Videospiele zu begeben und Stunden vor dem Computer zu verbringen. Ein Sofa gegen jede Art von Schmerz und Furcht. Ein Sofa, das uns innerhalb unserer vier Wände bleiben lässt, ohne uns abzumühen und uns Sorgen zu machen. Das „Sofa-Glück“ / „kanapa-szczęście“ ist wahrscheinlich die lautlose Lähmung, die uns am meisten schaden kann, die der Jugend am meisten schaden kann.
„Und warum geschieht das, Pater?“ Weil wir nach und nach, ohne es zu merken, im Schlaf versinken, duselig und benommen sind. Vorgestern sprach ich von jungen Menschen, die mit zwanzig Jahren „in Pension“ gehen; heute spreche ich von den jungen Menschen, die im Schlaf versunken, duselig und benommen sind, während andere – vielleicht die lebendigeren, aber nicht die besseren – für uns  über die Zukunft entscheiden. Gewiss, für viele ist es einfacher und vorteilhafter, duselige und benommene Jugendliche zu haben, die das Glück mit einem Sofa verwechseln; vielen scheint das günstiger, als aufgeweckte junge Menschen zu haben, die reagieren möchten, die danach verlangen, dem Traum Gottes zu entsprechen und allen Bestrebungen des Herzens. Und ihr, ich frage euch: Wollt ihr verschlafene, duselige, benommene Jugendliche sein? [Nein!] Wollt ihr aufgeweckt sein? [Ja!] Wollt ihr für eure Zukunft kämpfen? [Ja!]"
Am Sonntag war es am heißesten - klimatisch und geistlich...

 "Jesus richtet diese Aufforderung an dich: „Heute muss ich in deinem Haus zu Gast sein.“ Der Weltjugendtag, könnten wir sagen, beginnt heute und geht morgen zu Hause weiter, denn dort will Jesus dir von nun an begegnen. Der Herr will nicht nur in dieser schönen Stadt oder in den lieben Erinnerungen bleiben, sondern er möchte zu dir nach Hause kommen, in deinem Alltagsleben wohnen: im Studium und in den ersten Arbeitsjahren, in den Situationen von Freundschaft und liebevoller Zuneigung, in den Plänen und den Träumen. Wie gefällt es ihm, wenn all das im Gebet vor ihn getragen wird! Wie hofft er, dass unter all den Kontakten und Chat des Alltags an erster Stelle der goldene Faden des Gebetes stehe! Wie wünscht er sich, dass sein Wort zu jedem deiner Tage spreche, dass sein Evangelium das Deine werde und dein „Navigator“ auf den Straßen des Lebens sei!"
Das Heilige Sakrament ist uns Wegzehrung bis in die Ewigkeit!

Montag, 18. Juli 2016

Packen für den Weltjugendtag

Die Challenge: 1 Rucksack, 28kg Fassungsvermögen vs 14 Tage unterwegs durch Polen (Gdansk - Warschau - Krakow). Und es müssen mit:
- 1 Schlafsack
- 1 lange Hose
- 1 kurze Hose
- 1 Rock
- 4 T-shirt
- 1 Bluse
- 1 Sweatshirt
- 1 Jacke
- 1 Badeanzug
- 5 Unterhosen
- 4 Paar Socken
- Toilettenartikel, inkl. Waschmittel  (!)
- Ladegerät und Powerbank
- Lesestoff: Bibel, Philothea
- Laptop und Co, ich bin ja auch zum arbeiten da
- 1 Paar Sandalen
- 1 Paar Halbschuhe

Passt das da alles hinein?

Fürs Handgepäck:
- Reisedokumente (Pass etc)
- Tickets
- Rosenkranz
- Stift und Papier
- Schirm
- Wasserflasche

Die Aufzählung darf gerne als Checkliste for künftige Pilgerfahrten genommen werden. Morgen geht es nach Berlin und übermorgen mit Jugendlichen aus den Diözesen Berlin und Magdeburg nach Gdansk an die Ostsee.

So langsam wird's spannend...

Freitag, 8. Juli 2016

Musikalisch auf dem Weg nach Krakau: "In search of you"

Langsam kommt der Weltjugendtag in Krakau näher und näher. Wie es dem Titel dieses Blogs entspricht, bereite ich mich lesend und vor allem "hörend" darauf vor. Was eignet sich da besser, als eine musikalische Hommage an den hl. Johannes Paul II, den Vater der Weltjugendtage. P. Albert Gutberlet LC erinnert sich an den letzten Weltjugendtag des großen Papstes in Toronto 2002 und greift dessen Worte auf: "Ihr seid meine Hoffnung für die Zukunft. Ich habe euch gesucht, nun seid ihr zu mir gekommen. Ich danke euch!"

Man merke das ausgedehnte E-Baß-Solo am Schluss! Vom Feinsten! :-)
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