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Am Amte hängt, zum Amte drängt doch das alles

Schön langsam fühlt man sich wirklich wie in dem Film "...und täglich grüßt das Murmeltier". Pünktlich zum Gedenktag der hl. Caterina von Siena werden wieder die üblichen Forderungen nach "mehr Frauenrecht in Kirche" und dem ominösen "Diakonat der Frau" lautstark erhoben. Dabei wäre die große Patronin Europas wohl die Erste, die derartiges Geschwätz als Humbug abtun würde. "Immer diese Machtkämpfe!", würde sie vielleicht rufen. "Versucht euch eher darin zu übertreffen, heilig zu werden."

Der Weg dahin führt allerdings nicht über Titel und Ämter, wie die Dominikaner-Tertiarin genau wußte. Wieviele Frauen wirkten im Verborgenen aus der echten christlichen Nächstenliebe heraus, beteten und pflegten Arme und Kranke und sie waren es zufrieden, dass niemand von ihnen wusste als Jesus. Diese Frauen waren bestimmt nicht weniger intelligent als ihre Geschlechtsgenossinnen heute und ihre Demut und Bescheidenheit verächtlich zu machen, heißt nich…

Beten wir mit dem Papst im Mai 2017: Für die Christen in Afrika

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Save the Date! Friedensdemo in München: Samstag, 20.05.2017!

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Dass bei den Vertreibungs- und Vernichtungsaktionen in der jungen Türkei der Jahre 1915 - 1919 nicht nur Armenier und Assyrer zu Millionen in Todensmärschen, Folterungen und gezielten Exekutionen getötet wurden, daran kann inzwischen kaum einer mehr vorbei. Politiker in der heutigen Türkei schaffen es bis heute, diese, ihre eigene Geschichte zu leugnen. Die Entscheidung des Deutschen Bundestages im letzten Jahr, die massenhafte Vernichtung ethnischer Minderheiten in der Türkei als Genozid zu bezeichnen, war lange überfällig. Namentlich wurden dabei die Armenier genannt. Leider waren aber auch andere Ethnien davon betroffen, wie z.B. die Griechen der Pontus Region.
Um nun die öffentliche Aufmerksamkeit auch auf die anderen verfolgten Ethnien zu lenken, lädt der Zentralrat orientalischer Christen für morgen, Samstag, 20.05.2017 zu einer Friedensdemonstration nach München. Die Demo beginnt am Karlsplatz / Stachus und geht einmal quer durch die Münchner Innenstadt!


Denn, wie Simon Jacob…

Meine neue Küche, Teil 1

Räumen und Ordnen tun der Seele gut. Das behaupte ich jetzt einfach mal. Manchmal ist es auch direkt lebensnotwendig. Weil man, wie in unserem Fall, die Wohnung der verstorbenen Großmutter mit auflösen darf und dabei einiges zusammenkommt, was man für den eigenen Haushalt brauchen kann. Wobei "Haus"halt recht hoch gegriffen ist; wir wohnen auf 30qm und in einem Zimmer. Die Lage ist perfekt und es ist kuschelig, stellt aber natürlich immer wieder die Anforderung an unseren, bzw. meinen, Ordnungssinn kreativ zu werden. Auf Instagram hatte ich schon mal meinen Versuch geteilt, aus der einen Nische eine funktionierende Küche zu machen.
Wie macht man aus einer Mini-Nische eine funktionierende Küche? Kochplatten vom Vormieter, Unterschrank vom Sperrmüll, Regal und Wandstange von Ikea. #meineküche #meinikea #kleinabermein Ein Beitrag geteilt von Miriam Moißl (@miriammoissl) am 14. Nov 2016 um 1:36 Uhr
Das sah schon recht gut aus. Mit den Sachen von Oma stellen sich jetzt natürlich …

Gebetsanliegen des Heiligen Vater im März 2017

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Um Hilfe für die verfolgten Christen: Sie mögen von der ganzen Kirche durch Gebet und materielle Hilfe unterstützt werden.

Seien wir Freunde Jesu

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Treue der Kirche

Du allein suchtest meine Seele!
    Wer will das Recht deiner Treue schmälern?
Meine Seele war wie ein Kind,
     das man im Verborgenen aussetzt.
Sie war eine Waise an allen Tischen des Lebens
      und eine Witwe im Arme des Geliebten.
Meine Brüder haben sie verachtet,
      und meine Schwestern haben ihr fremd getan.
Die Klugen der Welt haben sie verraten.
Wenn sie dürstete, gaben sie ihr Vergängnis,
      und wenn sie sich ängstigte, sprachen sie: du bist ja gar nicht!
Sie haben sie zu mienem Herzen geschickt,
      als wäre sie ein Tropfen seines Blutes.
Sie haben sie zu meinem Verstand geschickt,
      als wäre sie ein Gedanke.
Sie war wie ein Wild in den Wäldern dunkler Triebe
      und wie ein gescheuchter Vogel im toten All.
Sie war wie eine, die lebenslang stirbt.
Du aber hast für sie gebetet, das hat sie errettet.
Du hast für sie geopfert, davon hat sie gezehrt.
Du hast sie wie ein Kleinod beweint,
      darum jauchzt sie deinen Namen.
Du hast sie wie eine Königin erhoben,

Wir brauchen gute Priester...

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...und gute Priester brauchen eine gute Ausbildung! Eine wirklich gute und fundierte Ausbildung braucht Zeit. Und leider ist sie auch nicht ganz kostenlos zu haben. Das kennen wir alle. Fast jeder hatte einen Nebenjob zum Studium, wenn er nicht von Bafög oder Mama unterstützt wurde.

Wie hat man dieses Problem eigentlich früher gelöst?
Ein Blick in die Kirchengeschichte verrät uns, dass mit dem Ablegung der Gelübte, der Orden für den Unterhalt des jungen Ordensmannes (oder der Ordensschwester) verantwortlich ist. "Armut" heißt ja nicht "dahin vegetieren". Auch ein Minderbruder beispielweise muss ja was essen. Und die Bücher für seine Priesterausbildung waren schon damals kostspielig. Damals funktionierte das nur durch das Mäzenatentum: Privatleute spenden Geld, Lebensmittel, Kleidung, oder was immer die Ordensleute für Ausbildung und zum Überleben brauchten. Im Gegenzug wurden den großzügigen Förderer im Gebet und regelmäßigen Heiligen Messen gedacht.

Zum Beispiel h…